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	<title>PERPLEX - Mein Klamottenladen &#187; Probetag</title>
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	<description>Streetwear Fashion in Koblenz bloggt</description>
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		<title>Wie wird man Azubi</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Apr 2008 14:25:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MrFredStyle</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fast jeden Tag habe ich Bewerbungen von Interessenten auf dem Tisch. Vielleicht 20-30 jeden Monat. Die meisten davon bekommen das A schon nach wenigen gelesenen Sätzen. A bedeutet Ablage "Rücksendungen". Viele Interessenten gehen sehr leichtfertig mit ihrer Zukunft um.  <a href="http://freestyle-perplex.de/blog/allgemein/wie-wird-man-azubi">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fast jeden Tag habe ich Bewerbungen von Interessenten auf dem Tisch. Vielleicht 20-30 jeden Monat. Die meisten davon bekommen das A schon nach wenigen gelesenen Sätzen. A bedeutet Ablage &#8220;<span class="blsp-spelling-error">Rücksendungen</span>&#8220;. Viele Interessenten gehen sehr leichtfertig mit ihrer Zukunft um. Das Schreiben von Bewerbungen entscheidet über einen nicht unerheblichen Lebensabschnitt. Man will einen Beruf erlernen, den man dann vielleicht seine ganze Erwerbstätigkeit lang ausüben wird. Man will sich mindestens 2-3 Jahre an einen Betrieb binden, nach der Ausbildung vielleicht noch in diesen Betrieb übernommen werden. Deshalb sollte man versuchen, durch eine gute Bewerbung auf sich aufmerksam zu machen.</p>
<p>Eine Bewerbung sollte fehlerfrei geschrieben sein. Ich gehe bei der Bewertung davon aus, das in der Schule Rechtschreibung unterrichtet wird/wurde. Ein <span style="font-weight: bold;">offensichtlicher Rechtschreibfehler</span> im Anschreiben oder im Lebenslauf ist ein absolutes <span style="font-weight: bold;"><span class="blsp-spelling-error">No</span>-<span class="blsp-spelling-error">Go</span>. </span>Damit meine ich nicht die Ergüsse, die sich aus der Rechtschreibreform ergeben haben. Ich meine falsch geschriebene Wörter wie <span class="blsp-spelling-error">Bürokomminikation</span>. Rechtschreibprogramme am PC korrigieren nicht alles. Es ist hilfreich, wenn man eine kundige Person Korrektur lesen lässt.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Flüchtigkeitsfehler</span>, die sich aus Massen-Bewerbungen ergeben, bewirken ebenfalls den Fall in die Ablage. Ich arbeite nicht für die Firma <span class="blsp-spelling-error">Intersport</span> und betrachte derartige Schreiben als falsch zugestellt.</p>
<p>Die Person, die sich auf dem Bild befindet, sollte mir sympathisch sein. Im besten Falle werde ich ja mit ihr zusammenarbeiten. Daher ein Tipp: In einem Fotostudio werden die Interessenten in einer vorteilhaften Position und in einem warmen Licht dargestellt. Die Position in einer <span style="font-weight: bold;">Fotokabine</span> bleibt dem Benutzer selbst überlassen und das der Blitz sehr hartes Licht erzeugt, bewirkt, das die Fotos kalt und abweisend wirken.</p>
<p>Wie viel Geld für eine <span class="blsp-spelling-error">Bewerbungsmappe</span> ausgegeben wurde, ist nebensächlich. Ich akzeptiere schließlich auch <span class="blsp-spelling-error">Email</span>-Bewerbungen. Wichtig ist nur die Form dieser Unterlagen. Die Gestaltung sollte übersichtlich sein und die Informationen gut erreichbar. Das ist z.B. nicht der Fall, wenn <span style="font-weight: bold;">alle Blätter in eine Klarsichthülle</span> gequetscht wurden oder wenn eine lose Blatt Sammlung auf dem Schreibtisch Kaffeeflecken bekommen hat.</p>
<p>Das <span class="blsp-spelling-error">Bewerbungsgespräch</span> ist nichts Schlimmes. Kannibalismus wird in Deutschland bestraft und in unserem Unternehmen auch nicht praktiziert. Man sollte versuchen, einen <span style="font-weight: bold;">guten Eindruck</span> zu hinterlassen. Wenn dieser Eindruck besser ist als bei den anderen Bewerbern erhöht sich die Chance auf ein Wiedersehen. Passende Kleidung, freundliches Auftreten und gute Manieren öffnen viele Türen.</p>
<p>Wichtig  für das Gespräch ist eine gute Vorbereitung. Viele Bewerber <span style="font-weight: bold;">informieren</span> sich unzureichend über das Unternehmen, dem sie ihre Unterlagen zusenden. Möglichkeiten dazu gibt es i.d.R. aber genügend. Nach meinen Kenntnissen veranstaltet sogar der BND gelegentlich einen Tag der offenen Tür. In unseren Läden sind diese naturgemäß häufig geöffnet und einer Besichtigung nebst <span class="blsp-spelling-error">Pläuschchen</span> steht nichts im Wege, außer vielleicht der Besucherandrang wenn dafür ein Einkaufssonntag gewählt wurde. Manchmal wissen auch Freunde und Bekannte interessante Dinge über den anvisierten Arbeitgeber. Achtung: <span class="blsp-spelling-error">Aufgeschnappte</span> Spekulationen und schlüpfrige Details kann man auch für sich behalten. <img src='http://freestyle-perplex.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Bei einem Gespräch kann man sich gerne in einem besonders guten Licht darstellen. Es kommt aber inzwischen häufig vor, das der neue Chef die Katze sehen möchte, bevor er sie kauft. Ein <span class="blsp-spelling-error">Schnuppertag</span>, Probearbeiten oder Praktikum sind tolle Möglichkeiten zu testen, ob man zueinander passt. Das gilt übrigens für beide Seiten. Dabei lässt sich auch feststellen, wie man sich neben den neuen Kollegen behauptet. Der Chef möchte einen Eindruck gewinnen, wie gut der Praktikant die Aufgaben in der Betriebsstelle bewältigen kann. Mit perfektem Aufräumen und schnellen Botengängen alleine sammelt man dort keine Punkte. Wir verkaufen Waren. Wer putzen möchte, muss sich woanders bewerben.</p>
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